@ klotz:
völlig deiner meinung
@ lenaschatzii:
ich bin noch nie weder von nem dsh oder von ner "fusshupe" (alleine der begriff zeigt schon die negative einstellung denen gegenüber, da brauch man sich über den begriff "kampfhund" echt nicht mehr zu beschweren) gebissen worden.
gerade bei den kleinen hunden sind die leute doch zum grossteil selber schuld, wenn sie gebissen werden. da wird ohne zu fragen drauf losgestürmt und versucht den hund zu betatschen, weil er ja soooo niedlich ist, da braucht man sich über die entsprechende reaktion des hundes nicht zu wundern. kleinhunde haben einfach ein vielfaches mehr die gelegenheit zum zubeissen als grössere hunde (oder wieviele leute trauen sich ungefragt eure bullis zu streicheln ??), das muss man immer mal mit einbeziehen.
das DSH prozentual nicht öftres zubeissen als andere rassen belegt die nrw statistik ganz gut. ständig darauf zu beharren ist nicht anderes, als zu sagen dass kmapfhunde irgendwann alle mal austicken oder denen erhöht agresivität zuschustern zu wollen.
ganz ehrlich:
ich kann dieses gegenseitigen schuldzuweisungen echt nicht verstehen. als sokahalter beklagt man sich, dass man keine lobby hat, weil die anderen hundebesitzer nicht zu einem halten.
gleichzeitig versucht man aber dshs zu denunzieren und denen den schwarzen peter zuzuschieben, was soll sowas denn?
@dragonflames:
die intention dahinter kann ich zwar nachvollziehen, glaube aber nicht dass sie sinnvoll ist oder was bringt, denn:
- erstens ist die anschuldigung (wie bei sokas auch) unberechtigt und wenn sie auf der liste landen sollten, dann müssten deswegen einfach nur ein vielfaches an hunden darunter leiden, den sokas wär erstmal nicht geholfen. selbst wenn daraufhin die dsh lobby mobil machen würde, würde es, wenn überhaupt, trotzdem jahre dauern, bis die liste weg ist. und dann ist eben fraglich, ob man auf druck der dsh lobby nicht einfach nur zurückrudern würde und die dsh wieder von der liste nehmen würde, basta.
- was soll es denn bringen wenn man gegenübver den dshlern falsche anschuldigungen vorbringt, die dazu aufgrund der beissquote pro hund klar zurückgewiesen werden können? sowas wird in der öffentlichkeit keiner ernst nehmen und aufgrund dessen wird der dsh sicher nicht auf der liste landen. ganz im gegenteil macht man sich mit solchen aussagen in der öffentlichkeit doch eher unglaubwürdig, und vor allem, was vielleicht noch schlimmer ist, bei der entsprechenden lobby unbeliebt, nen zusammenschluss der diversen rassenlobbys wird es so nie geben.
im übrigen nochmal zur verdeutlichung:
bei den rasselisten und dem ganzen thema drumherum ging es NIE darum, die insgesamten beissvorfälle in der menge stark zu reduzieren. wäre es so gewesen, hätte man tatsächlich bei weitverbreiteten rassen wie dsh, labbis etc bzw generell bei allen rassen ansetzen müssen, denn eine erschwerung derer haltung (so wies es ja jetzt bei den sokas gemacht wird) würde automatisch zum rückgaqng der population und somit auch zu einem drastischen rückgang der beissvorfälle führen.
es ging also schon immer nur darum, (angäblich) besonders beissfreudige (und dazu noch mit der entsprechenden körperlichkeit ausgestatteten hunde (mal im ernst, ein chihuahua kann noch so agressiv sein, vor dem wird halt kaum einer angst haben oder sich ernsthaft bedroht fühlen) hunderassen zu reglementieren.
diese machen vielleicht 5% (rein geschätzter wert) der gesamtpopulation aus, daher kann ein signifikanter rückgang der beisvorfälle in der gesamtheit nie das ziel gewesen sein.
dass das ganze natürlich aus populismusgründen entsprechende rassen getroffen hat, um die öffentlichkeit zufrieden zu stellen, ist dann die logische quintessenz daraus, da gehen wählerstimmen halt nunmal vor expertengetachten.
traurig aber leider wahr. un dich als hundefreund muss da nicht, aus weiteren populismusgründen, schäferhund und co auf den listen sehen, weil darunter einfach noch mehr tiere leiden müssten.