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Artgerechte Ernährung

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michaela

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Sonntag, 18. Mai 2008, 14:50

Artgerechte Ernährung

Welches Futter ist artgerecht?

Der Vorfahre unseres Haushundes war ein Jäger, der die komplette Beute, die er erlegte, fraß. Er fraß nicht nur das Fleisch, sondern auch den Pansen und den Mageninhalt. So verwerteten die wilden Vorfahren der Hunde aus dem Mageninhalt ihrer Beutetiere vorverdautes Getreide, Gemüse und Obst, sowie Gräser und Kräuter. Daraus konnten sie ihren Bedarf an Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen, Kohlenhydraten und Rohfaserstoffen decken. Ein ideales Futter sollte also wie das Beutetier sein.

Empfehlenswert ist eine Vollnahrung, die den Bedarf eines Hundes an Energie und allen lebensnotwendigen Nährstoffen komplett abdeckt. Sie sollte aus hochwertigen Rohstoffen bestehen, die artgerecht und im richtigen Verhältnis zusammengesetzt sind. Das Futter sollte hochverdaulich und schmackhaft sein.

Die artgerechte Vollnahrung kann Leistungsvermögen und Lebensdauer des Hundes positiv beeinflussen und ernährungsbedingte Erkrankungen vermeiden helfen.
Hundegesundheit und artgerechte Ernährung

Tiermediziner, Züchter und Kynologen kennen den Zusammenhang zwischen Lebenserwartung, Vitalität, Leistungsstärke bei Hunden und artgerechter Ernährung. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben bestätigt. dass die richtige Ernährung für die Gesundheit eines Hundes mitentscheidend ist.

Mittlerweile werden mehr als 30 Prozent aller beim Tierarzt vorgestellten Erkrankungen direkt auf fehlerhafte Ernährung zurückgeführt.

Das verabreichte Futter ist entweder unausgewogen und nicht artgerecht zusammengesetzt.

Die übermäßige Versorgung mit Ergänzungspräparaten führt zu einem Überschuss, die reine Fleischfütterung zu einem Mangel an bestimmten Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Folgen dieser nicht artgerechten Ernährung sind Veränderungen in der Fellbeschaffenheit, im Knochenaufbau und im Knochenstoffwechsel.

Bei der Aufzucht von Welpen ist eine Energieüberversorgung besonders schädlich. Sie sind scheinbar in guter körperlicher Verfassung. Ein zu starkes Wachstum im Welpen- und Junghundealter führt jedoch zu Überbelastungen von Gelenkknorpel und Wachstumsfugen der Knochen. Spätere Schäden des Bewegungsapparates sind die Folge.

Auch ein artgerechtes Futter kann ungesund für den Hund sein, wenn es in zu großen Mengen verfüttert wird. Ein Zuviel an Futter führt unweigerlich zur Überfütterung und Überversorgung des Hundes. Gesundheitliche Auswirkungen des Übergewichtes sind u.a. Diabetes, Arterienverkalkung und Skeletterkrankungen.
Ernährung und Fütterung des Hundes

Bei der Fütterung des Hundes unterscheidet man heute folgende Futtermittel:

* Fertigtrockenfutter
* Fertigfeuchtfutter
* selbst zubereitete Mahlzeiten

Das Fertigtrockenfutter

Das Trockenfutter ist für den Hundebesitzer die einfachste Möglichkeit optimal zu füttern. Es ist leicht zu dosieren und bei entsprechender Lagerung bis zu 12 Monate haltbar. Die Futterhersteller bieten das Trockenfutter heute als Krokette oder als MIx mit Flocken an.

Grundsätzlich wird das Trockenfutter im Extrusionsverfahren hergestellt, um die Kohlenhydrate aufzuschließen und für den Hund besser verdaulich zu machen. Bei diesem Verfahren werden die Rohstoffe gemischt und zunächst für ca. 1-2 Minuten in einem Wasserbad vorgewärmt. Dann werden sie durch Hochdruck für einige Sekunden auf ca. 120°C erhitzt. Das abrupte Nachlassen des Dampfdrucks führt zum Expandieren und Aufschließen des Futters.

Es empfiehlt sich, das Trockenfutter in warmes Wasser einzuweichen und nach dem Aufquellen dem Hund zum sofortigen Verzehr zur Verfügung zu stellen (siehe Futterhygiene). Weiterer Vorteil ist, dass damit dem Hund auch ein großer Teil seiner täglichen Wasserration zugeführt wird.

Es gibt Futter für kleine, große, Übergewichtige, Aktive, Sensible, Welpen, Hundesenioren, usw. und zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel. Auch das Frischfleisch kann man inzwischen über einige Anbieter portionsweise beziehen.

Es gibt die mengenkontrollierte Fütterung, bei der der Hund zu bestimmten Zeiten je nach Wachstumsphase sein abgewogenes Futter bekommt. Die Alternative, bei der das Futter frei zur Verfügung gestellt wird und der Hund fressen kann, wann er möchte, ist nicht ungefährlich, da der Halter nicht weiß, wann die Nahrungsaufnahme erfolgte. Für eine körperliche Betätigung ist auf jeden Fall eine Ruhezeit von zwei Stunden erforderlich. Sonst besteht die Gefahr einer Magendrehung.

Das Futter sollte zur besseren Futteraufnahme immer in Brusthöhe des Hundes stehen.


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Sukimon

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Sonntag, 18. Mai 2008, 18:33

äähh..wenn ich dann mal wieder ein wenig klugscheißen darf. Mit Extrusion ist lediglich das Herstellungsverfahren gemeint, sprich wie die Pellez produziert werden.

Und Kohlenhydrate werden durch Enzyme aufgespalten (die sich im Magen..in der Leber ect. befinden) nicht durch irgendwelche industrielle Verfahren. Das man also Bestandteile der Nahrung vorher bereits für das Tier aufspalten kann ist Blödsinn und nichts weiter als "Verkaufsmasche".

Kohlenhydrate in pflanzlicher Nahrung wären Zucker und Stärke. Der Zucker kann auch ohne Aufspaltung vorher aufgenommen werden, die anderen Saccharide allerdings nicht.

Trockenfutter enthält nur Futterbestandteile und diese bestehen zu meist nur noch aus Tiermehlen (neudeutsch..aus Abfallprodukten..was genau in diesen Tiermehlen enthalten ist muß leider kein Hersteller deklarieren).

Durch Haltbarmachung der Produkte, Homogenisierung ect. werden leider auch fast alle vielleicht noch vorher vorhandenen Vitamine und Mineralien bis zu gänze unbrauchbar gemacht.


Zitat

Der Vorfahre unseres Haushundes war ein Jäger, der die komplette Beute,
die er erlegte, fraß. Er fraß nicht nur das Fleisch, sondern auch den
Pansen und den Mageninhalt. So verwerteten die wilden Vorfahren der
Hunde aus dem Mageninhalt ihrer Beutetiere vorverdautes Getreide,
Gemüse und Obst, sowie Gräser und Kräuter. Daraus konnten sie ihren
Bedarf an Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen, Kohlenhydraten und
Rohfaserstoffen decken. Ein ideales Futter sollte also wie das
Beutetier sein.


Beutetiere sehen nicht aus wie Kroketten oder Pellets. :D Ansonsten stimmt ich dem Link auf jeden Fall zu. Beißt sich aber maximal mit dem was da über Fertigfutter steht.
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lady_vauxhall

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Montag, 19. Mai 2008, 08:15

RE: Artgerechte Ernährung

Zitat von »michaela«

Welches Futter ist artgerecht?
Empfehlenswert ist eine Vollnahrung, die den Bedarf eines Hundes an Energie und allen lebensnotwendigen Nährstoffen komplett abdeckt. Sie sollte aus hochwertigen Rohstoffen bestehen, die artgerecht und im richtigen Verhältnis zusammengesetzt sind. Das Futter sollte hochverdaulich und schmackhaft sein.


Finde diesen Teil ein wenig widersprüchlich...
Ist meine persönliche Meinung, da hier die Vollnahrung = TroFu ist und TroFu nicht artgerecht und auch nicht hochverdaulich ist.
Schmackhaft vielleicht, denn selbst in gutem Futter sind Geschmacksverstärker drin.

@Michaela: Gibt es dazu auch ne Quelle?? Denke mal, da geht's noch weiter, oder?? Weil die gehen ja eigentlich nur auf TroFu ein...

Zitat von »Sukimon«


Beutetiere sehen nicht aus wie Kroketten oder Pellets. :D Ansonsten stimmt ich dem Link auf jeden Fall zu. Beißt sich aber maximal mit dem was da über Fertigfutter steht.

Die Aussage find ich klasse!!!
Liebe Grüße aus Dortmund!

http://www.superweb.de/jersey2007


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Sukimon

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Montag, 19. Mai 2008, 14:57

Ich vermute jetzt mal das der Artikel auf einer Seite eines Fertigfutterherstellers stand. Im großen und ganzen find ich ihn aber noch harmlos. Ich hab schon ganz andre gelesen. In denen zb. behauptet wird, das das Füttern mit rohem Fleisch zu zahlreichen Erkrankungen oder Mangelerscheinungen führen kann/führt. Klar..wenn man sich nicht ausreichend beliest und meint B.A.R.F. wäre lediglich dem Hund n Stück rohes Fleisch vorwerfen. Dem ist ja aber nicht so wie die Kenner wissen. 8)

Ebenso oft wird behauptet das industriell hergestellte Futter enthalte alle wichtigen Vitamine und Minerale für den Hund. Auch das ist nicht wahr, denn durch oben schon genannte Herstellerverfahren bleibt von den zugefügten (das kommt noch hinzu..künstlich hergestellten Vitaminen ect.) nicht mehr viel übrig. Leider. Gibt aber wohl auch Hersteller die sich um eine schonende Behandlung der Inhaltsstoffe bei der Herstellung bemühen.

Des weiteren beinhalten die meisten gängigen Produkte eine hohe Prozentzahl an Getreiden. Und als Canide benötigt ein Hund nur wenig bis gar keine davon. Die gesündesten wären da noch die, die sich in Blättermagen oder Pansen befinden. Diese wurden bereits von der Kuh zb. vorverdaut/gekaut und sind somit für den Hund leichter verwertbar.
Weißmehlgetreide sind genauso wie für den Menschen eher weniger gesund (ne Kuh würde auch kaum an solche rankommen..es sei denn sie überfällt den Weizenacker des Bauern nebenan).

Zum Fleisch bzw. Fleischanteil in diesen Fertigprodukten läßt sich eines sagen. Schon auf der Verpackung steht das es sich hierbei um Roasche/Rohfette/Rohproteine handelt, das heißt nichts weiter als das der fleischliche Anteil (im Trockenfutter zu aller erst) aus Tiermehl hergestellt wird. Dieses wiederrum ist ein Abfallprodukt(bzw. besteht aus eben selben..Krallen..Knochenresten..fettlappen..hufen..ect) aus der für den Menschlichen Verzehr gemachten, industriellen Fleischherstellung. Wie hoch der wirkliche Proteinanteil dann dem zur Folge sein kann/könnte kann sich jeder selbst ausrechnen.

Ausnahmen machen da einige Nassfutterhersteller (zb. Rinti) die auch ganze Fleischstücke (wie Herzen zb.) verarbeiten.

Nichts desto trotz werden fast alle (Ausnahmen bestätigen wieder mal die Regel) Fertigfutter mit künstlichen Vitaminen, Geschmacksverstärkern, Zucker, Salzen ect. angereichert. Denn das Erlernen von "was schmeckt mir..was schmeckt mir nicht" funktioniert beim Tier genauso wie beim Menschen. Ein Hund wird defakto ein leicht bis teilweise übermäßig salziges Futter immer lieber mögen, genauso wie wir Menschen selten ungewürztes zu uns nehmen. Diese Überwürzen (bzw. unnötige würzen) des Futters kann zu Nierenleiden, Herzproblemen, Arterienverkalkungen ect. führen. Ein genaues Lesen der INhaltsstoffe auf jedem Sack Futter bzw. auf jeder Dose halte ich also für ratsam.

Abschließend möchte ich noch sagen, das ich es O.K. finde wenn andere ihr Tier mit Fertigfutter füttern und nicht barfen. Letztendlich bleibt es ja jedem selbst überlassen. Wünschen würde ich mir dann halt lediglich, dass sie auch mal besagte Rückseiten der Produkte lesen und etwas darüber nachdenken, was denn ihr Tier wirklich brauchen könnte oder was eher nicht. Auch dem TA würde ich da nur bedingt Gehör schenken, denn, und das sollten eigentlich alle wissen, ER/SIE bekommt Geld dafür das ER/SIE Werbung für bestimmte Produkte macht oder sie empfiehlt (ich nenn da jetzt mal Hills...als angebliches Diätfutter). Sprich, das Anliegen was dahinter steckt ist Kommerzialität, nichts weiter. Aller Tierliebe zum TRotz.
Es gibt wie gesagt auch Hersteller die besondere Sorgfalt schon wärend der Auswahl ihrer Komponenten(des Fleisches ect.) als auch bei der Verarbeitung walten lassen, und das vor allem (auch SEHR wichtig!!!) OHNE wiederliche Tierexperimente durchzuführen.
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Montag, 19. Mai 2008, 16:33

Ich finde den Artikel gut: einfach barfen ;)
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Montag, 19. Mai 2008, 16:49

Jau der Artikel ist gut,nur was über Obst und Gemüse geschrieben wird ist wieder verwirrend! Wo wir doch hier alle schon geschrieben haben wie gern unsere Bullis manche Sachen mögen!!! Soll man nun oder soll man nicht? :ahnung: Frida und Spike lieben ihre Äpfel und Bananen,da werden sie wohl nicht drauf verzichten wollen! Liebe Bulligrüsse Jennys
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Montag, 19. Mai 2008, 16:51

Ich denke einfach nur, dass es von der Natur nicht unbedingt vorgegeben ist, dass Hunde Obst u. Gemüse unbedingt brauchen, aber als Ergänzung kann es nicht verkehrt sein. ;)
Es gibt 400 verschiedene Hunderassen und es gibt Bullterrier. :P
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Sukimon

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Montag, 19. Mai 2008, 17:00

Obst und Gemüse sind ja lediglich ein Ersatz für das, was der Hund sonst mit dem was sich im Mageninneren des Beutetieres befinden würde, aufnehmen würde. Er braucht defakto sehr wohl Ersatz für die ausbleibende (nicht im Futter enthaltene) cellulose und ebenso die Vitamine (auch Kräuter ect.). Wenn man auf dem Land wohnt tut es also auch ne handvoll Gras (das natürlich dann Düngerfrei). 8)

Um keinen Proteinüberschuss zu haben, füttere ich zb. nicht vollkommen Getreidefrei. Das heißt, Suki bekommt auch ab und an gekochte Kartoffeln mit ins Futter, aufgeweichte zarte Haferflocken, Nudeln, Couscous und auch Reis.
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Montag, 19. Mai 2008, 19:57

Kann Sukimon wieder nur zustimmen. Bin zwar noch nicht lange unter den Barfern, aber so ist!!
Wobei ich auch keinen bekehren möchte, dass er besser kein TroFu mehr füttern mag. Auch wenn ich von den Resultaten, die sich bisher bei Jersey gezeigt haben, mehr als begeistert bin!!!

Zu dem Link: Finde das soweit auch ganz gut. Allerdings hab ich mit einem der Verkäufer auf der Messe gequatscht und er meinte, dass seine Hunde auch nicht ausschließlich Fleisch bekommen, sondern er auch Sachen wie Joghurt, Obst, Gemüse etc. dazu füttert.

Mir hat das Buch "Natural DogFood" super geholfen. Da steht auch unglaublich viel über die Hintergründe drin. Also warum Hund Gemüse kriegen sollte z.B. und auch vieles über Vitamine und Co.
Z.B. ist es super, wenn Hundchen mal Möhre bekommt, aber ohne Öl dabei kann er/sie die enthaltenen Vitamine nicht verwerten.
Das Buch ist allerdings nicht grad billig, aber ich bin der Meinung, dass sich die Anschaffung gelohnt hat.
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steffen

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Montag, 19. Mai 2008, 23:06

Zitat von »Sukimon«



.......
Zum Fleisch bzw. Fleischanteil in diesen Fertigprodukten läßt sich eines sagen. Schon auf der Verpackung steht das es sich hierbei um Roasche/Rohfette/Rohproteine handelt, das heißt nichts weiter als das der fleischliche Anteil (im Trockenfutter zu aller erst) aus Tiermehl hergestellt wird. Dieses wiederrum ist ein Abfallprodukt(bzw. besteht aus eben selben..Krallen..Knochenresten..fettlappen..hufen..ect) aus der für den Menschlichen Verzehr gemachten, industriellen Fleischherstellung. Wie hoch der wirkliche Proteinanteil dann dem zur Folge sein kann/könnte kann sich jeder selbst ausrechnen.
......






Wie kann man aus den Nährstoffgehalten auf die Futtermittelrohstoffe schließen und wie erklärst du dir die relativ hohen Rohproteinanteile im Futter wenn, deiner Meinung nach, nur Knochen, Krallen, Fettlappen und Hufe im Futter auf Grundlage von Tiermehl zur Verwendung kommen?

Auch die Aussage zum Proteingehalt ist mir etwas unklar.

Hinsichtlich des Bedarfs an Cellulose, wie du es geschrieben hast, zweifel ich etwas. Braucht ein Hund wirklich Cellulose?

Viele Grüsse
steffen
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Sukimon

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11

Montag, 19. Mai 2008, 23:25

@Steffen
Was mit ROHstoffen gemeint ist kannste überall lesen. Das sind keine Geheimnisse. Nur die meisten Leuten hinterfragen eher selten. Auch hat ein wenig Eigenrecherche schon immer geholfen zu der ein oder andren Erkenntnis zu kommen. Das Tiermehle, defakto verbrannte Überreste von Tierkörpern/teilen keine wirklichen Proteine in dem Maße wie durchaus Falsch deklariert beinhalten können, sieht selbst ein Laie. Ebenso..das wohl eher selten Filetstücke, Innereine wie Leber, Herz usw. für eben diese Tiermehle verwendet werden, die schmeißt man bekanntlich in der Produktion nicht weg. ;)

Fischmehl wird aus Köpfen und dem restlichen zeug hergestellt, also allem was da außer dem Filet noch am Fisch dran war und ein Mensch wohl eher nicht essen würde.

Dazu gern mal ein LInk.
http://www.hund-und-mensch.mailkasten.de…ungen/erf9.html

Zellulose braucht der Hund nicht wirklich, aber es hilft ansatzweise bei der Verdauung bzw. der Verdichtung des Mageninhaltes. Will sagen, nicht die Zellulose macht das Grasfressen gesund, da sind dann eher die Minerale und Vitamine die der Hund mit aufnimmt, sie ist halt ein Nebenprodukt.
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Super Bulli

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12

Montag, 19. Mai 2008, 23:49

Also ich bin der Meinung, jeder muss die für sich geeignete Form des Fütterns selbst rausfinden. ;)
Klar TroFu ist eine leichte Sache und ich füttere auch überwiegend TroFu. Aber es spricht ja nichts dagegen, die Ernährung so vielfältig wie nötig zu gestalten.
Man nehme von allem etwas und dann ist es auch ok! :)

Ich meine also, das jeder Hund sowohl die Möglichkeit bekommen sollte Rohes wie auch Fertigfutter fressen zu können.
Auch Obst und Gemüse sind eine willkommene Abwechslung. Wie die meisten hier unter uns das ja auch von ihrem Bullis kennen.
Von daher, sucht euch ein Futter, das für euren Hund in punkto Gesundheit, Alter und Aktivität entspricht und gönnt ihm auch ab und an mal etwas Abwechslung. Oder essen wir Menschen etwa jeden Tag das gleiche? :D
Einmal Bulli, immer Bulli!!! :bullylove:
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Dienstag, 20. Mai 2008, 07:17

Zitat von »Super Bulli«

Also ich bin der Meinung, jeder muss die für sich geeignete Form des Fütterns selbst rausfinden. ;)

Das kann ich nur unterschreiben :bulljy:
Liebe Grüße aus Dortmund!

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steffen

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14

Dienstag, 20. Mai 2008, 09:43

Zitat von »Sukimon«


@Steffen
Was mit ROHstoffen gemeint ist kannste überall lesen. Das sind keine Geheimnisse. Nur die meisten Leuten hinterfragen eher selten. Auch hat ein wenig Eigenrecherche schon immer geholfen zu der ein oder andren Erkenntnis zu kommen. Das Tiermehle, defakto verbrannte Überreste von Tierkörpern/teilen keine wirklichen Proteine in dem Maße wie durchaus Falsch deklariert beinhalten können, sieht selbst ein Laie. Ebenso..das wohl eher selten Filetstücke, Innereine wie Leber, Herz usw. für eben diese Tiermehle verwendet werden, die schmeißt man bekanntlich in der Produktion nicht weg. ;)

Fischmehl wird aus Köpfen und dem restlichen zeug hergestellt, also allem was da außer dem Filet noch am Fisch dran war und ein Mensch wohl eher nicht essen würde.


..........




@sukimon
Danke für den Tip mit der Eigenrecherche. ;)
Bin aber jetzt nach deinen Ausführungen noch mehr ,verwundert.

Wenn Tiermehl wirklich verbrannte ûberreste wären, würde der Rohascheanteil des Futters bedeutend höher sein. bzw. überwiegen. Genauso würde es sich verhalten wenn wirklich nur Hufe, Knochen, Federn ect. verarbeitet wären. Also nochmal meine Frage: woher kommt dann das Rohprotein im Futter? Und dieses ist ja wohl unabstreitbar im Futter enthalten, sonst wäre mein Hund wahrscheinlich schon tot.

Auch was deine Aussage zum Fischmehl betrifft, würde ich vielleicht nochmal genau nachlesen. Das Gleiche wie oben angesprochen, gilt nämlich auch für Fischmehl.
Der überwiegende Teil des Fischmehls, stammt sicher nicht von Schlachtresten (wäre vielleicht nicht schlecht wenn es wirklich so wäre :S. Die Bevölkerung in Südamerika, würde sich evtl. freuen wenn die Trawler nicht mehr ihre Fischbestände abfischen). Fischmehl wird aus Massenfisch hergestellt der von der Fischereiindustrie nicht zu Speisefisch verarbeitet wird. Dies bedutet jedoch noch lange nicht, das es sich aus ernährungsphysiologischer Sicht um einen minderwertigen Rohstoff handelt.

Viele Grüsse
steffen
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Sukimon

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Dienstag, 20. Mai 2008, 14:37

Sorry Steffen..vielleicht falsch ausgedrückt.

Tiermehl wird aus Körperteilen bzw. Körpern von Schlachtvieh (oder auch Fisch) hergestellt, bzw. aus Schlachteabfällen. Dabei wird es erhitzt, gemahlen, getrocknet. Verbrennen ist wohl definitiv ein falscher Ausdruck. ich wollte lediglich sagen, das es sich dabei um bereits Hitzebehandeltes (muß bis zu 130 Grad erhitzt werden zwecks keimen) Fleisch handelt, welches grade durch diese Verfahren wohl maximal an seinem Nährwert verliert.

Schon in der Herstellung muß das Rohprotein lediglich 50% betragen, kann also als lediglich ein Bestandteil des Fertigfutters nicht mehr so viel ausmachen. Genau aufgelistet welches Fleisch (art) im Futter enthalten sind muß es nicht werden und wird es meines Wissens auch nicht. Da unterschiedliche Fleischsorten bekanntlich unterschiedliche Proteingehalte aufweisen, ist also unklar was wirklich enthalten ist.

Ich hab auch nie betritten das dort Protein enthalten ist, lediglich bezug genommen auf die Qualität, tja und die ist zweifelsfrei in frischen Fleisch besser. Zumal ettliches an Proteinen verloren geht durch das Erhitzen. Bekanntlich gerinnen Eiweiße durch Hitzezuführung, sie werden also denaturiert.

Ebenso sagte ich das es seeehr große Unterschiede bezüglich der Inhaltsstoffe einzelner hersteller gibt ebenso in der Herstellung an sich. Und das man seinem Hund doch wenns geht das best mögliche davon raussuchen sollte. Muß man selbstredend auch nicht, denn jeder kann es ja so halten wie er will.
Für mich persönlich kommt es allerdings nicht in Frage meinen Hund mit (und das muß man leider ganz klar sagen) teilweise Müll zu füttern. Ich weiß wo mein Fleisch herkommt, und ich weiß was auch sonst so alles in ihrem Futter ist weil ich es ja selber für sie zubereite. Und NEIN..das kostet mich auch nicht mehr als das was leute bezahlen die im Laden einfach ne Dose kaufen und es kostet auch nicht wirklich mehr zeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Sukimon« (20. Mai 2008, 14:50)

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steffen

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16

Dienstag, 20. Mai 2008, 14:45

Zitat von »Sukimon«


......Für mich kommt persönlich kommt es allerdings nicht in Frage meinen Hund mit (und das muß man leider ganz klar sagen) teilweise Müll zu füttern. Ich weiß wo mein Fleisch herkommt, und ich weiß was auch sonst so alles in ihrem Futter ist weil ich es ja selber für sie zubereite.

...........


Ich glaube so werden es die meisten sehen und ich glaube das ist auch ganz klar der Vorteil der Fütterung wie du sie praktizierst.

btw.:
Wohnt ihr zufällig auf Alt-Stralau?

Gruss
steffen
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Sukimon

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17

Dienstag, 20. Mai 2008, 14:49

Nein...im schönen Fhain. Wieso fragste? Wegen nem Fleischer? ;)
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steffen

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18

Dienstag, 20. Mai 2008, 14:54

he he......nee, brauch nen Ernährungsberater ;)

Mir war so, als hätte ich euren süssen bei mir um die Ecke schonmal gesehen. Und Alt Stralau gehørt ja (leider ;) ) immernoch zu Friedrichshain.
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Sukimon

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19

Dienstag, 20. Mai 2008, 14:59

Äähh...wenn dann bitte DIE Süße..isn Mädchen..und was für eins. Ne Zicke durch und durch. Werdse nacher wieder auf ihren Spielkumpel loslassen.

In Fhain gibts mitlerweile ne ganze Menge Bullys, selbstredend ist keiner so süß wie unsre Maus. ;)

Hier gibts ja bereits nen FRED übers barfen. Ich trage da gerne noch weiter was bei. Bin zwar wie jeder andre auch immer noch am weiter belesen und lernen, aber das ein oder andre hat man sich doch mitlerweile angeeignet. Würd mich freuen wenns hier noch mehr Leute gibt die sich mit dem Thema beschäftigen. :)
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steffen

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20

Dienstag, 20. Mai 2008, 15:06

Zitat von »Sukimon«

In Fhain gibts mitlerweile ne ganze Menge Bullys, selbstredend ist keiner so süß wie unsre Maus.


Selbstverständlich. :)
Naja, vielleicht läuft man sich mal beim Gassi über den Weg. Wenn ich mal wieder zuhause bin.

Grüsse aus Norwegen in die Heimat
steffen :)
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